Suche ein CMS mit differenzierter Userverwaltung und mehr...

Begonnen von Xeropuck, 08 Nov 2014, 17:36

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Xeropuck

Hallo bin neu hier, hoffentlich hier auch richtig und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir bei meiner bisher eher unbefriedigenden Suche behilflich sein könntet.

Ich benötige ein möglichst betriebsbereites CMS mit folgenden Eigenschaften:

Dieses soll im Frontend über einen öffentlichen Bereich verfügen, außerdem für jeden einzelnen angemeldeten User über einen eigenen Bereich (jeweils  ähnlich strukturiert wie ein Blog) und über div. Bereiche die nur bestimmten Usergruppen zur Verfügung stehen.

Registrierte User können sich auf einer zentralen Seite einloggen und werden dann automatisch zu ihrem jeweiligen persönlichen Bereich weitergeleitet, der außer von den Admins und Mitarbeitern nicht von anderen Usern aufgerufen werden kann.

User können nicht untereinander kommunizieren, sich gegenseitig keine Profile oder Userlisten anzeigen u.ä.

Mitarbeiter können in allen Bereichen individuelle Artikel inkl. multimedialer Inhalte verfassen. User können diese nur in ihrem persönlichen Bereich kommentieren.

Mitarbeiter können beim verfassen von Artikeln auf einfache Weise in einem Durchgang festlegen, wo überall dieser erscheinen soll, im Detail auch in wessen ganz persönlichen Bereich.

Mitarbeiter können nur mit den ihnen zugeteilten Usern kommunizieren und haben auch sonst nur Zugriff auf Ressourcen, für die sie freigeschaltet wurden.

User können in ihrem persönlichen Bereich selbst Artikel/Fragen verfassen. User können im Zuge dessen selbständig auch Dateien (JPG, PNG, PDF, DOC(x), XLS, TXT, ODT, ODS, ODF, RTF) hochladen, wichtig ist, dass dies auch ohne unnötige Hürden von Smartphones/Tabletts aus möglich ist.

User können über das Frontend persönliche Nachrichten nur  an den zugeteilten Mitarbeiter und den zentralen Admin schicken.

Das gesamte Frontend ist zumindest full responsive, besser aber auch alternativ in einer speziellen Version für Smartphones vorhanden. Für das Mitarbeiterbackend wäre das auch wünschenswert, aber kein muss, einigermaßen responsive sollte es aber schon sein.

Das Frontend sollte ein modernes ansprechendes Design aufweisen, da sich die Userschaft hauptsächlich aus älteren Schülern und Studenten zusammensetzt.

Das Backend sollte in Zukunft auch für Mitarbeiter die über keine Kenntnisse in HTML, CSS, FTP-Upload etc. verfügen problemlos nutzbar sein.

Das wären die Mindestfunktionen im Groben, bisher löse ich das Ganze recht umständlich mit einem Mini-CMS für jeden User einzeln in eignen Verzeichnissen mittels „.htaccess" entsprechend zugangsbeschränkt, handgeklöppelten HTML/CSS, FTP-Upload und Kommunikation hauptsächlich per eMail und Smartphone, was auch leider entsprechende Kenntnisse bei den anderen am Backend Mitwirkenden voraussetzt.

Da das Projekt mittlerweis Dimensionen annimmt, die ganz klar den Rahmen sprengen so weiter verfahren zu können, muss eine einheitliche Lösung mit o.g. Struktur und Mindestfunktionen her.

Ich habe da schon einiges getestet, aber nichts davon entpuppte sich als wirklich zufriedenstellend.

Wordpress, als Muliblog, mit Fragenplugin und Buddypress, alles eine Frickellösung und es lässt sich nicht genügend zuschrauben, User und einfache Besucher haben auf zu viele Dinge uneingeschränkten Zugriff, was schon aus Gründen des Schutzes persönlicher Daten nicht geht.

Joomla und Typo3 hier kenne ich mich kaum aus und konnte bisher keine einigermaßen brauchbaren vorgefertigten Module finden.

Moodle sollte eigentlich für diese Anforderungen prädestiniert sein, erwies sich aber auch als nicht besonders brauchbar (schon die Installation war quälend aber schließlich erfolgreich), insg. viel zu akademisch künstlich verumständlicht aufgebaut, mit furchtbar abstoßendem Frontend für die o.g. Zielgruppe, an dem sich leider nur mit größerem Aufwand rumschrauben lässt und in der vor einigen  Monaten getesteten Version,  leider alles andere als tauglich für Smartphone /Tabletts, sie war außerdem nicht mal ansatzweise responsive.

Moodleänhliche Alternativen für den Bildungsbereich (u.a. Chamilo, eFront) konnten mich bisher auch nicht wirklich überzeugen und weisen teilweise ähnliche Problem wie Moodle selbst auf oder verursachen wiederum neue.

Elgg erfüllte leider auch nicht meine Anforderungen, weil es eher ein soziales Netzwerk nach üblichen Standards bietet und eben keine Userverwaltung nach oben beschriebenen Muster.

Frei programmierte Lösung, scheitert im Moment noch an den Kosten, die prof. umgesetzt doch schon für ein abgespecktes Grundgerüst etliche KiloEuro groß sein würden, diese ist aber evtl. ein Fernziel.

Also, wie geschrieben, war ich weder faul noch untätig und habe mir viele Gedanken gemacht, einiges umgesetzt und vieles ausprobiert, aber ich bin bisher noch zu keiner abschließend zufriedenstellen Lösung gelangt.

Nun hoffe ich, dass ihr mir hier vielleicht mit Eurem geballten Wissen, wenigstens einen Tipp oder gerne auch mehr geben könnt, der mir bei der Umsetzung meines Projektes weiterhilft.

Danke schon mal fürs Lesen des länglichen Textes und Grüße
Xeropuck

Jeannie

Du könntest dir mal Contao anschauen ich denke das ist was für dich:

https://contao.org/de/

Oder Redaxo:

http://www.redaxo.org/

kujulian

www.zeta-producer.de - ist von der Usability jedenfalls nicht zu übertreffen, ich kann allerdings nicht versprechen ob die anderen Aspekte alle zu deiner Zufriedenheit erfüllt werden. Contao halte ich für ausgeschlossen übrigens aufgrund der Anforderungen.

Shopaholic

Gib Typo3 mal eine Chance, das könnte für deine Zwecke tatsächlich das richtige CMS sein, auch wenn es mir zu altbacken und schwerfällig ist, deine Anforderungen sieht man immerhin auch nicht jeden Tag.

schwamm

Wordpress finde ich sehr gut!

Jeannie

Wordpress finde ich sehr gut!
Gruselig, Wordpress als CMS :) Das sich das mittlerweile herumgesprochen hat ist klar, aber meines Erachtens als CMS absolut ungeeignet.

EriTay

Wordpress finde ich sehr gut!
Gruselig, Wordpress als CMS :) Das sich das mittlerweile herumgesprochen hat ist klar, aber meines Erachtens als CMS absolut ungeeignet.
Ach, komm. So schlimm ist Wordpress doch nun wirklich nicht. :o)

Können wir von Xeropuck noch erfahren für welches CMS er sich entschieden hat? Schließlich ist seine Anforderungsliste ja wirklich ziemlich lang; bin gespannt welches CMS all diesen Bedürfnissen nachkommen konnte.

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